DEIN TITEL
Gratis bloggen bei
myblog.de

Um die Ecke gedacht

Heute

Aus aktuellem Anlass m?chte ich hier einen Text zitieren. Verfasser ist Torch (Frederik Kahn)
Tut mir leid, dass ich diesmal nix eigenes bring, aber der Text ist auf den heutigen Tag schon fast perfekt zugeschnitten.

Es war ein Tag wie jeder andere. Zumindest war es das was man von einem Tag wie jeden andern h?lt. Aber heute Morgen stand ich auf und nahm meine Welt irgendwie nicht mehr wahr. Aber daf?r sah ich sie zum erstenmal richtig klar. Ich sah dieselbe Welt, dieselben Menschen, denselben Hass, aber diesmal fragte ich mich... warum ist dies so?

Es war ein Tag wie jeder andere. Zumindest war es das was man von einem Tag wie jeden andern h?lt. Aber heute Morgen stand ich auf und nahm meine Welt nicht mehr wahr. Aber ich sah sie zum ersten mal richtig klar!

...und nun weiss ich nicht ob ich morgen noch aufstehen will
28.1.06 12:54


Depressiv

Es ist ein seltsames Gef?hl, eigentlich so seltsam wie jedes Gef?hl sein kann und doch kommt es mir intensiver vor als alles andere. Vielleicht nur, weils mir grade so geht, grade jetzt, wo ich diesen Eintrag verfasse. Ob es einen Grund daf?r gibt? Bestimmt, es gibt doch immer einen......
Ich f?hle mich im Moment sehr leer. Ein Wunder das ich die Entscheidung getroffen hab, zu schreiben, vermag es doch leichter erscheinen, sich in eine Ecke zu verkauern und vor sich hinzuvegetieren, bis es einem besser geht. Irgentwie hilft das Schreiben, damit besser klar zu kommen. Es ist wie ein Ventil und deswegen schreibe ich jetzt einfach meine Gedanken nieder, die mich in so einen tiefen Abgrund st?rzen lassen aus dem es kein Entkommen gibt. Viel schlimmer noch, ich falle und falle und scheine nicht aufzuschlagen....Der Tot bleibt also aus.
Solche depressiven Phasen w?ren wohl nur halb so schlimm, w?rde man sie st?ndig haben. Ich kann das nicht beurteilen, den f?r gew?hnlich bin ich ein sehr lebensfroher Mensch. Doch irgentwie habe ich das Gef?hl, sobald sich mein Leben wieder gerade zu biegen scheint, wirft mich etwas immer wieder aus der Bahn. So als ob jemand will, dass nicht einmal ?ber einen gewissen Zeitraum nur positiv denken kann. Sobald ich aufstehe, stellt mir jemand sofort wieder ein Bein und liege ich am Boden reicht mir jemand die Hand, auf dass ich wieder hochkomme. Wie profan....

Und es scheint seinen gewohnten Gang zu nehmen. Ich f?hle mich gut, jetzt wo ich meine Gedanken niedergeschrieben hab. Interessieren tuen sie wohl eh niemanden. Ich bezweifel sogar, dass sich diese Texte hier wirklich Jemand bis zum Ende durchlesen wird...hm, das is in der Tat schon wieder depressiv, ne ich glaube es ist realistisch. Whatever...

Ich glaube an das Gute in dieser Welt und solange zumindest nicht diese Hoffnung erloschen ist, werde ich weiter k?mpfen.

"Ich hatte Schmerzen, und daher wusst ich, dass ich wach war. Ganz allein nur mit der Stille als mein Nachbar"

"Ich hab so viel geschrieben, aber niemand h?rt her, w?rde der Welt so gerne sagen, was ich wert w?r"


Zitate by Torch
23.1.06 18:06


Verstanden werden

"Sogar das Schweigen ist sinnvoll, wenn die Augen sprechen!"

Jim rannte aus dem Haus. Verwirrt von allem und nicht wissend, was er nun tun sollte. Er brauchte einen Platz zum nachdenken. Irgentwohin, wo es ruhig ist. Wo er einen klaren Gedanken fassen kann.
Er geht die Strasse entlang und f?hlt sich aufgescheucht und bedroht von den vielen Fahrzeugen, die an ihm vorbeirasen. hektik wo er hinblickt. Menschen eilen von einem haus zu einem anderen. Andere schreien sich unverst?ndliche S?tze an den Kopf. Chaos beherscht seine Welt und er f?hlt sich als einziger, der sich Ruhe w?nscht. Doch er wei? nicht wo er sie finden soll.
Er beschliesst zur?ckzukehren und sich in sein Zimmer zu setzen. Die Eltern waren ausser haus. Endlich die Ruhe die er wollte....

Er macht sich Gedanken, viele Gedanken. ?ber die Vergangenheit, ?ber die Zukunft, ?ber Freunde, Feinde und auch W?nsche. Mit niemanden scheint er dar?ber reden zu k?nnen, sie sind alle zu sehr mit sich selbst besch?ftigt. Doch muss es einen Weg geben mit all dem fertig zu werden. Nur wie? Wie soll Jim seine Welt verstehen, wenn er sich nichteinmal selber versteht? Wo ist der Sinn von allem? Wof?r die Hektik, die Arbeit, das Streben nach so vielem? Alles wird im Wandel der Zeit verwelken. Doch f?r welchen Zweck? Wozu?
So viele Fragen und jede Antwort scheint neue Fragen aufzuwerfen.

Er h?tte nie gedacht, einmal so zu denken.....denken, hm. Ja vielleicht ist es das. Er denkt zu viel. Zu viel ?ber sich, zu viel ?ber andere, zu viel ?ber alles.
Eine Stimme drang ihm durch den kopf. Oder war er das selber?
Unsicherheit ?berschwemmte ihn wie die Flut die K?ste, doch dann wurde es ihm klar.
Es ist nicht wichtig wieviel er denkt....Viele denken, einige ?ber andere, andere ?ber einiges. Materielles, Gef?hle, W?nsche.
Einzig das Wie z?hlt.

Er hat eine eigene Meinung. Seine Freunde und Familie teilen einige seiner Meinungen. er wird verstanden! Er wei? es nur nicht!

Er beschliesst etwas mit seinen Freunden zu unternehmen...der Tag ist noch lang, es gibt noch viel zu tun....irgentwas...f?r irgent einen Zweck...
22.1.06 20:06